Zöliakie - das Chamäleon in der Medizin

Die Zöliakie ist eine immunologisch vermittelte Erkrankung des Dünndarms. Die Aufnahme des Getreide-Eiweißes Gluten führt bei Betroffenen mit einer entsprechenden genetischen Veranlagung zu einer Immunreaktion im Darm.

 

Es kommt zu einer chronischen Entzündung, die mit einer Rückbildung der Dünndarmzotten einhergeht. Somit ist auch die Nährstoffaufnahme beeinträchtigt. In der Folge kommt es zu Unterernährung und Mangelerscheinungen.

 

Steht die Diagnose Zöliakie fest, ist die Einhaltung einer streng glutenfreien Ernährung unausweichlich. Sie stellt aktuell die ausschließliche Therapie der Zöliakie dar.

 

Gerne unterstütze ich Sie zu allen Aspekten einer gesicherten glutenfreien Ernährung. 

Gluten-Sensitivität (GS)

Experten haben Hinweise, dass es neben der Zöliakie und der Weizenallergie noch eine dritte Form der Reaktion auf Gluten gibt - die sogenannte Glutensensitivität.

 

Die Symptomatik von Patienten mit GS gleicht in vielerlei Hinsicht der Zöliakie. Hierzu gehören neben den Bauchschmerzen und Durchfällen auch Exantheme der Haut, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen sowie eine chronische Müdigkeit.

 

Im Unterschied zu Zöliakiebetroffenen zeigen Patienten mit einer GS allerdings keine Veränderungen der Dünndarmschleimhaut.

 

Die Therapie ist ebenso wie bei der Zöliakie die Einhaltung einer glutenfreien Ernährung. Gerne berate ich Sie auch bei diesem Krankheitsbild.